John Stewart, Green Lantern mit kahlrasiertem Kopf und grün-schwarzem Kostüm, in der Zeichentrickserie Justice League

John Stewart (Green Lantern): der Ringträger der Zeichentrickserie Justice League

Verbündete & Justice League
Green Lantern Justice League DC-Animation ⏱ 11 Min. Lesezeit

Alles über John Stewart, den Green Lantern der Zeichentrickserie Justice League, die in den USA von November 2001 bis Mai 2004 lief und in Frankreich unter dem Titel La Ligue des justiciers bekannt ist. In den Comics kommt er 1971 als Architekt zur Welt, auf dem Bildschirm wird er zum ehemaligen Marine, im Original gesprochen von Phil LaMarr, und er behält den Ring bis 2006 in der Fortsetzung Justice League Unlimited. In der Serie gründet er an der Seite von Superman die League, steht vor Gericht, erlebt, wie Hawkgirl das Team verlässt, und begegnet in der Zukunft seinem Sohn Warhawk. Du entdeckst seine Anfänge auf dem Papier, seine gemeinsamen Folgen mit dem Mann aus Stahl und seinen Platz im DCU, von der Serie Lanterns bis zum für 2027 geplanten Film.

John Stewart, Green Lantern seit 1971: der Architekt, der die Maske ablehnt

John Stewart erblickt das Licht der Welt in Green Lantern (vol. 2) #87, einer Ausgabe mit Coverdatum Dezember 1971-Januar 1972, die am 28. Oktober 1971 in den Handel kam. Die Geschichte heißt „Beware My Power!“. Dennis O'Neil schreibt sie, Neal Adams zeichnet sie, Dick Giordano tuscht sie, und Julius Schwartz betreut sie als Redakteur. Die Figur ist also eine Schöpfung von O'Neil und Adams. Damals vereint das Cover der Serie Green Lantern und Green Arrow, daher der Name Green Lantern/Green Arrow, auf den du bei dieser Ausgabe oft stoßen wirst.

Die Ausgangslage passt in wenige Panels. Die Wächter des Universums hatten für Hal Jordan einen Ersatzmann vorgesehen, Guy Gardner, doch der ist verletzt. Also wenden sie sich an John Stewart, einen schwarzen Architekten aus Detroit, und machen ihn zu Hals Stellvertreter. John stellt sofort seine Bedingungen: Er lehnt die Maske ab und hat daher keine geheime Identität. Dieses Merkmal begleitet ihn bis in die Zeichentrickserie von 2001, in der er ebenfalls unmaskiert auftritt. Er zählt zu den ersten afroamerikanischen Superhelden von DC; ob ihm das Etikett „der Erste“ schlechthin zusteht, ist dagegen umstritten.

2021 feierte DC den 50. Geburtstag der Figur mit einem gebundenen Jubiläumsband. Vorsicht vor dem Namensvetter: Der Held schreibt sich John, mit h, und hat nichts mit Jon Stewart zu tun, dem Moderator der Daily Show. Um John unter den anderen Ringträgern einzuordnen, die Superman begegnet sind, von Hal bis Kyle, folge der Geschichte der Allianz zwischen Green Lantern und Superman.

Das Wichtigste

  • Name: John Stewart
  • Erster Auftritt: Green Lantern (vol. 2) #87, im Handel ab 28. Oktober 1971
  • Schöpfer: Dennis O'Neil und Neal Adams
  • In den ursprünglichen Comics: Architekt, Stellvertreter von Hal Jordan
  • In der Zeichentrickserie: ehemaliger Marine, Gründungsmitglied der League
  • Originalstimme: Phil LaMarr, von 2001 bis 2006
  • Französische Titel: La Ligue des justiciers, dann La Nouvelle Ligue des justiciers

In den Comics: 1974 die League, 1984 Sektor 2814

John bleibt nicht lange ein bloßer Stellvertreter. In Justice League of America #110, mit Coverdatum März-April 1974 und Ende 1973 im Handel, schicken Len Wein und Dick Dillin ihn als Ersatz für den außer Gefecht gesetzten Hal in die League. In der Geschichte „The Man Who Murdered Santa Claus!“ tritt er an der Seite von Superman, Batman, Black Canary, Green Arrow und Red Tornado gegen den Key an. Es ist sein zweiter Auftritt und sein erstes Abenteuer an Supermans Seite. Mitglied der League ist John trotzdem noch nicht: Er springt dort nur vorübergehend ein.

Zehn Jahre später rückt er in den Vordergrund. In Green Lantern (vol. 2) #182 mit Coverdatum November 1984 machen Len Wein und Dave Gibbons ihn anstelle von Hal Jordan zum festen Green Lantern von Sektor 2814. John trägt die Serie dann von #182 bis #200, von 1984 bis 1986, und macht weiter, als der Titel in Green Lantern Corps umbenannt wird. Der Stellvertreter von 1971 ist zum Helden der Serie geworden.

Sein Privatleben nimmt danach eine tragische Wendung. Katma Tui, seine Ausbilderin und spätere Ehefrau, wird im Green-Lantern-Segment von Action Comics Weekly #601 mit Coverdatum Mai 1988 von Star Sapphire alias Carol Ferris ermordet. Supermans traditionsreicher Titel war damals zu einer wöchentlichen Anthologie geworden, was diesen unerwarteten Erscheinungsort erklärt, doch Superman selbst taucht in diesem Segment nicht auf. Merk dir auch den Namen der Mörderin: Es ist Star Sapphire, die Katma tötet, und nicht Sinestro.

Cosmic Odyssey und Xanshi: Johns folgenschwerer Fehler in den Comics

1988 starten Jim Starlin und Mike Mignola Cosmic Odyssey, eine Saga in vier „Büchern“, die ab September erscheint. Darkseid und Highfather teilen die Helden darin in Zweierteams auf. Superman bildet ein Team mit Orion und bricht nach Thanagar auf. John dagegen wird mit Martian Manhunter nach Xanshi geschickt. Die beiden Teamkollegen der späteren Zeichentrick-League erleben also dasselbe Abenteuer, aber nicht dieselbe Mission.

Auf Xanshi begeht John den Fehler, der ihn verfolgen wird. Aus Überheblichkeit schickt er J'onn weg und steht dann allein vor einer Bombe aus gelbem Metall, gegen die er machtlos ist. Der Planet wird in Buch 2 zerstört. In den Comics bleibt diese Katastrophe die große Schuld der Figur. Die Zeichentrickserie von 2001 übernimmt sie nicht: Ihr John wird beschuldigt, einen anderen Planeten zerstört zu haben, Ajuris 4, und er ist unschuldig. Verwechsle die beiden also nicht: Xanshi gehört zu den Comics, Ajuris 4 zur Serie.

Schließlich wird John doch noch festes Mitglied der Comic-League. In JLA #76 mit Coverdatum Februar 2003, „Picking Up the Pieces“ von Joe Kelly und Lewis LaRosa, verlässt Kyle Rayner das Team und bestimmt ihn zu seinem Nachfolger. Superman ist in dieser Ausgabe dabei. Diese Aufnahme kommt etwa fünfzehn Monate nach dem Start der Zeichentrickserie. Auf dem Papier wird John also erst Mitglied der League, nachdem er es im Fernsehen schon war, während er dort 1974 nur kurz ausgeholfen hatte.

Warum die Serie John Stewart zum Green Lantern der League macht

Als Justice League in Vorbereitung ist, ist John nicht die naheliegende Wahl. Hal Jordan steht schon 1967 im Zeichentrick an Supermans Seite, in den Segmenten Justice League of America, die Filmation produzierte und die in den USA liefen. Und im Animationsuniversum von Bruce Timm ist der Platz bereits von Kyle Rayner besetzt. Kyle, Zeichner beim Daily Planet, erhält den Ring von Abin Sur und stellt sich mit Supermans Hilfe Sinestro in „In Brightest Day...“, einer Folge von Superman: The Animated Series, die am 6. Februar 1999 in den USA ausgestrahlt wurde.

Die neue Serie entscheidet sich dennoch für John. Bruce Timm soll ihn Hal und Kyle vorgezogen haben, um die Besetzung vielfältiger zu machen: So berichten es Sekundärquellen. Die eigentliche Änderung betrifft die Vergangenheit der Figur. Der Architekt aus den Comics wird zum ehemaligen Marine. Diese Idee, die Timm zugeschrieben wird, gehört zunächst der Serie. Die Comics übernehmen sie erst mit Green Lantern (vol. 4) #26, mit Coverdatum Februar 2008 und erschienen im Dezember 2007, als Geoff Johns sie in die Vorgeschichte von John einbaut.

In der Serie erlebt dieser ehemalige Soldat mehrere entscheidende Folgen gemeinsam mit Superman, vom Prozess um Ajuris 4 bis zur Abstimmung über Hawkgirl. Wie in den Comics lehnt John auch hier die Maske ab. Merk dir also zwei verschiedene Versionen: den politisch engagierten Architekten der Comics von 1971 und den ehemaligen Marine der Serie von 2001, zu dem die Comics Ende 2007 aufschließen.

Justice League (2001-2004): sieben Gründer und ihre Stimmen

Justice League, in Frankreich unter dem Titel La Ligue des justiciers bekannt, läuft in den USA vom 17. November 2001 bis zum 29. Mai 2004 auf Cartoon Network. Sie umfasst zwei Staffeln und 52 Folgen und knüpft an die Zeichentrickserie über Superman an. Sieben Helden gründen die League: Superman, Batman (Kevin Conroy), Wonder Woman (Susan Eisenberg), Flash (Michael Rosenbaum), J'onn J'onzz (Carl Lumbly), Hawkgirl (Maria Canals) und John Stewart. John ist einer der sieben, nicht die Hauptfigur: Die Serie lebt vom Team.

Im Original leiht Phil LaMarr John seine Stimme in Justice League, in der Fortsetzung und in Static Shock. Den Superman dieser League spricht George Newbern, während Tim Daly die Rolle in der Vorgängerserie innehatte. Wenn du dir den Animationsfilm Green Lantern: Beware My Power (2022) ansiehst, such nicht nach LaMarr: Dort spricht Aldis Hodge John.

In Frankreich startet die Ausstrahlung am 3. März 2002 auf France 3, im Programmblock F3X. Danach läuft die Serie erneut auf Cartoon Network, Boing und France 4. In Québec nimmt VRAK.TV sie ab dem 30. August 2003 ins Programm. In der französischen Fassung soll laut Wikipedia Michel Vigné John sprechen und Emmanuel Jacomy Superman.

Secret Origins und In Blackest Night: Superman glaubt nicht an Johns Schuld

Alles beginnt mit „Secret Origins“, in Frankreich „L'Invasion“, das am 17. November 2001 in den USA als Fernsehfilm ausgestrahlt und später in drei Teile aufgeteilt wurde. Angesichts der Invasion von Imperium ruft J'onn telepathisch John, Wonder Woman, Hawkgirl und Flash herbei. John tritt erst ab dem zweiten Teil in Erscheinung. Am Ende versammelt Superman die sieben Helden und schlägt ihnen vor, ein Team zu bilden, das er Justice League tauft. Superman gibt der Gruppe ihren Namen, aber nicht er ist es, der John als Erster ruft.

Direkt danach rückt „In Blackest Night“, in der französischen Fassung „Au cœur de la nuit“, John in den Mittelpunkt. Die Folge, in den USA in zwei Teilen am 19. und 26. November 2001 ausgestrahlt, zeigt, wie er von den Manhunters verhaftet wird. Man wirft ihm vor, den Planeten Ajuris 4 mit seinen drei Milliarden Einwohnern zerstört zu haben, und John bekennt sich schuldig.

Superman dagegen glaubt nicht daran. Während Flash beim Prozess, der auf Ajuris 5 stattfindet, spontan den Anwalt spielt, ermittelt Superman mit J'onn auf dem Mond von Ajuris 4. Sie entdecken, dass der Planet unversehrt ist, verborgen hinter einem Hologramm: Die Manhunters haben die Anklage zusammen mit Kanjar Ro inszeniert. Die Folge stellt so zwei Haltungen gegenüber: einen ehemaligen Soldaten, der die Strafe hinnimmt, und einen Kryptonier, der nach dem Beweis sucht. Vorsicht bei den Titeln: Diese Geschichte hat nichts mit dem Comic-Event Blackest Night von 2009 zu tun.

A Better World und Hereafter: ein anderer Superman, dann die League ohne ihn

2003 erschüttern zwei Folgen Supermans Platz in der League. In „A Better World“, in der französischen Fassung „Un monde meilleur“, am 1. November 2003 in den USA ausgestrahlt, entdeckt das Team ein Paralleluniversum, in dem der Superman der Justice Lords Präsident Lex Luthor getötet hat. Die League dieser Welt ist zu einem autoritären Regime geworden. John hat dort einen Justice-Lord-Doppelgänger, der ebenfalls von Phil LaMarr gesprochen wird, ohne im Abspann genannt zu werden, und der mit der Hawkgirl dieses Universums liiert ist. Nicht der Superman der Serie tötet also Luthor, sondern der aus der anderen Welt, und die ganze Folge spielt mit dem Kontrast zum Moralkodex des gewohnten Helden.

Wenige Wochen später nimmt „Hereafter“, in der französischen Fassung „Deuil“, am 29. November 2003 in den USA ausgestrahlt, Superman aus dem Spiel. Er opfert sich, um Batman und Wonder Woman vor einer Waffe von Toyman zu schützen, und gilt als tot. Die League, John eingeschlossen, nimmt an seiner Beerdigung in Metropolis teil. Dann taucht Lobo auf der Watchtower auf und verkündet, er komme, um den Platz des Verschwundenen einzunehmen. In Wahrheit ist Superman nicht tot: Er wurde in eine ferne Zukunft geschleudert, und das Team muss für die Dauer der Folge ohne ihn auskommen.

John Stewart und Hawkgirl: der Verrat, die Abstimmung und ein Sohn in der Zukunft

Auf dem Bildschirm dreht sich Johns Privatleben zunächst um Shayera Hol alias Hawkgirl, seine Partnerin. In „Starcrossed“, in der französischen Fassung „La Croisée des étoiles“, dem Finale von Justice League, das am 29. Mai 2004 in den USA ausgestrahlt wurde, enthüllt die thanagarianische Invasion, dass sie eine eingeschleuste Agentin war. Die League stimmt darüber ab, ob sie im Team bleibt, doch Shayera tritt zurück, bevor das Ergebnis verkündet wird.

Die Antwort kommt erst mehr als sechs Monate später, in „Wake the Dead“, in der französischen Fassung „La Mort qui marche“, einer Folge der Fortsetzung, die am 18. Dezember 2004 in den USA ausgestrahlt wurde. Dort erfährt man, dass John sich für befangen erklärt hatte und dass Superman bei Stimmengleichheit den Ausschlag gab: 3 zu 2 Stimmen dafür, Shayera zu behalten. Der kryptonische Teamkollege entscheidet also zugunsten von Johns Partnerin, während John selbst sich aus der Abstimmung heraushielt. Welche Rolle Superman je nach Version bei den Entscheidungen der Gruppe spielt, steht im Mittelpunkt des Dossiers Superman und die Justice League.

Die Zukunft des Paares hält noch eine Überraschung bereit. Warhawk, mit bürgerlichem Namen Rex Stewart, Mitglied der League der Zukunft, tritt zuerst in „The Call“ auf, einer Folge von Batman Beyond, die am 11. und 18. November 2000 in den USA ausgestrahlt wurde. „The Once and Future Thing Part Two: Time, Warped“, am 29. Januar 2005 in den USA ausgestrahlt, enthüllt, dass er der Sohn von John und Shayera ist. Zu diesem Zeitpunkt ist John mit Vixen zusammen, gesprochen von Gina Torres, doch Warhawks Mutter ist eindeutig Shayera.

Justice League Unlimited (2004-2006): John nimmt die Rekruten unter seine Fittiche

Mit dem Ende von Justice League im Jahr 2004 verschwindet John nicht. Die Fortsetzung Justice League Unlimited, in Frankreich unter dem Titel La Nouvelle Ligue des justiciers bekannt, läuft in den USA vom 31. Juli 2004 bis zum 13. Mai 2006, und er bleibt ihr Green Lantern. Die League wächst dort, und die Gründer nehmen die Neuankömmlinge unter ihre Fittiche.

Schon in „Initiation“, am 31. Juli 2004 in den USA ausgestrahlt, teleportiert John Green Arrow auf die neue Watchtower und nimmt dann Captain Atom und Supergirl mit auf eine Mission. Der ehemalige Marine führt so ein kleines Team im Einsatz an. „Kid Stuff“, in der französischen Fassung „Jeux d'enfants“, schlägt einen völlig anderen Ton an. In dieser Folge, die am 14. August 2004 in den USA ausgestrahlt wurde, verwandelt Morgaine Superman, Batman, Wonder Woman und John in Kinder, um Mordred die Stirn zu bieten. Marc John Jefferies leiht dann dem kleinen John seine Stimme.

Die französischen Titel sorgen für Verwirrung. Auf Cartoon Network wurden die Staffeln 3 bis 5 ebenfalls unter dem Namen La Ligue des justiciers zusammengefasst. Zwei neuere Serien tragen zudem einen ähnlichen Titel: La Ligue des justiciers : Nouvelle Génération, der französische Titel der 2010 in den USA gestarteten Serie Young Justice, in der Kevin Michael Richardson John spricht, und La Ligue des justiciers : Action, 2016 in den USA gestartet, deren Green Lantern Hal Jordan ist. Um die Zeichentrick-League unter den anderen Produktionen einzuordnen, wirf einen Blick auf die Liste der Superman-Serien.

Lanterns und Man of Tomorrow: John Stewart im DCU

Vor dem DCU führt Johns Weg durch den Zeichentrick, und das Kino verpasst er nur knapp. In Superman: Red Son, einem Animationsfilm, der am 25. Februar 2020 in den USA digital erschien, kehrt Phil LaMarr zu der Figur zurück: Ein „Captain John Stewart“ gehört dort zum amerikanischen Green Lantern Corps, das um Hal Jordan herum aufgestellt wird und 1983 den sowjetischen Superman angreift. Im Realfilm hätte Zack Snyder's Justice League (2021) eine Szene mit John enthalten sollen, gespielt von Wayne T. Carr. Warner lehnte sie ab, und sie wurde durch eine Szene mit Martian Manhunter ersetzt: John kommt im Film nicht vor.

Der Film Superman von James Gunn aus dem Jahr 2025 hat zwar einen Green Lantern, doch das ist Guy Gardner, gespielt von Nathan Fillion. John kommt in dieses gemeinsame Universum mit Lanterns, einer Realserie, die Chris Mundy, Damon Lindelof und Tom King entwickelt haben. Sie lief ab dem 16. August 2026 in den USA auf HBO und HBO Max und ab dem 17. August in Frankreich auf HBO Max, in acht Folgen bis zum Finale „Dirt and Stars“ am 4. Oktober 2026 in den USA. Aaron Pierre spielt darin John und Kyle Chandler Hal Jordan: Ein Rekrut und eine Legende ermitteln in einem Mordfall in Nebraska. Guy Gardner schaut als Gast vorbei, doch im Mittelpunkt der Serie steht weiterhin das Duo Hal und John.

Der nächste Schritt ist bereits angekündigt. Am 12. März 2026 wird Aaron Pierre für Man of Tomorrow bestätigt, die Fortsetzung des Films von 2025, mit David Corenswet in der Rolle von Superman. Der US-Kinostart ist für den 9. Juli 2027 geplant. Da der Film noch nicht erschienen ist, weiß man weder etwas über seine Handlung noch über die Rolle, die John darin spielen wird.

John Stewart und Superman, von 1974 bis 2027

1974Justice League of America #110: John ersetzt Hal an Supermans Seite
1988Cosmic Odyssey: Superman auf Thanagar, John auf Xanshi
2001Justice League: John und Superman unter den sieben Gründern (US-Ausstrahlung)
2003JLA #76: John tritt der Comic-League bei
2004„Wake the Dead“: Superman gibt bei der Abstimmung über Hawkgirl den Ausschlag
2026Lanterns auf HBO, mit Aaron Pierre
2027Man of Tomorrow, US-Kinostart geplant für den 9. Juli

FAQ — Häufige Fragen

Wer ist John Stewart in Justice League?

Er ist der Green Lantern der Zeichentrickserie und einer der sieben Gründer der League, zusammen mit Superman, Batman, Wonder Woman, Flash, J'onn J'onzz und Hawkgirl. In dieser Version ist er ein ehemaliger Marine und behält den Ring in Justice League Unlimited bis 2006. Im Original leiht ihm Phil LaMarr seine Stimme.

Ist John Stewart der erste Zeichentrick-Green-Lantern an Supermans Seite?

Nein. Hal Jordan trifft Superman bereits in den Filmation-Segmenten, ab 1967 in den USA. Im Animationsuniversum von Bruce Timm kommt ihm außerdem Kyle Rayner zuvor, 1999 in „In Brightest Day...“. John kommt erst 2001 in den USA dazu, mit Justice League.

War John Stewart in den Comics ein Marine?

Ursprünglich nicht: 1971 ist er Architekt. Die militärische Vergangenheit stammt aus der Zeichentrickserie von 2001. Geoff Johns übernimmt sie erst mit Green Lantern (vol. 4) #26 in die Comics, mit Coverdatum Februar 2008 und erschienen im Dezember 2007.

Wer spricht John Stewart in Justice League?

Im Original Phil LaMarr, in Justice League ebenso wie in der Fortsetzung. In der französischen Fassung spricht ihn laut Wikipedia Michel Vigné. In „Kid Stuff“, wo John wieder zum Kind wird, leiht ihm Marc John Jefferies die Stimme.

Sind John Stewart und Hawkgirl ein Paar?

Ja, in der Zeichentrickserie, bis die 2004 in den USA ausgestrahlte Folge „Starcrossed“ enthüllt, dass Shayera für Thanagar spioniert hat. Danach ist John mit Vixen zusammen. Die Folge „Time, Warped“ verrät jedoch, dass Warhawk, ein Held der League der Zukunft, der Sohn von John und Shayera ist.

Wie ging die Abstimmung über Hawkgirl aus?

Drei zu zwei Stimmen dafür, sie in der League zu behalten. Das Ergebnis wird erst in „Wake the Dead“ enthüllt, im Dezember 2004 in den USA. John hatte sich für befangen erklärt, und Superman gab den Ausschlag.

Was ist der Unterschied zwischen Xanshi und Ajuris 4?

Xanshi ist der Planet, dessen Zerstörung John in den Comics zulässt, in Cosmic Odyssey von 1988. Ajuris 4 ist der Planet, dessen Vernichtung man ihm in der Zeichentrickserie von 2001 vorwirft. In Wirklichkeit war er unversehrt, verborgen hinter einem Hologramm.

Ist der Green Lantern im Film Superman von 2025 John Stewart?

Nein, das ist Guy Gardner, gespielt von Nathan Fillion. John betritt das DCU ein Jahr später mit der Serie Lanterns, verkörpert von Aaron Pierre.

Wer spielt John Stewart in Lanterns und Man of Tomorrow?

Aaron Pierre. Er spielt die Rolle in Lanterns, von August bis Oktober 2026 in den USA ausgestrahlt, neben Kyle Chandler als Hal Jordan. In Man of Tomorrow, dessen US-Kinostart für den 9. Juli 2027 geplant ist, soll er sie erneut übernehmen.

Fazit

John Stewart erlebt mehr als ein halbes Jahrhundert DC-Geschichte in mehreren Gestalten. In den Comics von 1971 ist er ein Architekt, der die Maske ablehnt; in der Zeichentrickserie von 2001 ein ehemaliger Marine, der an Supermans Seite die League gründet und den Ring bis 2006 behält. Dazwischen hat er auf dem Papier den Untergang von Xanshi verschuldet und wurde auf dem Bildschirm im Fall Ajuris 4 entlastet, dank der Ermittlungen von Superman und J'onn.

Seine Zukunft entscheidet sich jetzt im DCU, mit Aaron Pierre, von Lanterns bis Man of Tomorrow, geplant für 2027. Um mehr über die anderen Ringträger zu erfahren, fang mit Guy Gardner an, dem Green Lantern aus dem Film von 2025, und geh dann der Geschichte der Allianz zwischen Green Lantern und Superman nach.

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